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1. Herrenmannschaft 2021/22 - Landesklasse 4

1. Herren 2021/22
Hintere Reihe von links:
Denny Herzberg, Manuel Zabel, Steffen Zacher, Daniel Brunke, Justin Hintz, Tim Haarstark, Nick Wiedecke, Marcus Behrens, Christian Schütze
Mittlere Reihe von links: Fußball-Abteilungsleiter Reiner Dreyer, Sportlicher Leiter Oliver Bendler, Chris Mathias, Hannes-Willy Grzenda, Martin Ilsmann, Ole Posselt, Robert Dreyer, Sebastian Huth, Christian Reimann, Co-Trainer Bodo Krenz, Cheftrainer Fabian Dilge

Vordere Reihe von links: Gabrijel Caic, Philipp Charwat, Leon Thiepold, Philipp Beisch, Dominic Geeven, Steve Elle

Es fehlen: Pascal Kunze,Julian-Michel Reschke, Eric Schmidtke



Landesklasse 4

Samstag, 14.05.2022, 15:00 Uhr

Germ. Wulferstedt - SV Hötensleben 2 : 2 (1:1)

15.05.2022 - Von Stefan Grimbach

Hötenslebens Tobias Kittel (links) und Germanis Justin Elias Hintz im direkten Duell. Das traditionelle Derby endete mit einem gerechten 2:2 Unentschieden. Fotos: Ottfried Junge

Wulferstedt steht im Saisonendspurt mit der eigenen Konstanz auf Kriegsfuß. Für den selbst ausgerufenen Angriff auf das Spitzenduo wird es nun nicht mehr reichen und so zieht der wahrscheinliche Meister aus Wernigerode immer einsamere Kreise. Doch darum geht es gar nicht, denn insgesamt gibt es keinen Grund zur Unzufriedenheit bei einer stark gespielten Saison, in der der dritte Tabellenplatz sicher ist.

Auch der SV Hötensleben steht sicher in der Tabelle und konnte frei aufspielen, obwohl Peter Strauß durch mehrfache Ausfälle umstellen musste. Und das erfolgreich, denn Wulferstedt lief zweimal einem Rückstand hinterher und muss mit eigener Selbstkritik gewürzt das erreichte 2:2-Unentschieden als gerechtfertigt bewerten. Die ersten zehn Minuten liefen unter Wulferstedter Regie wie erwartet, denn die Heimelf hatte drei gute Chancen. Christian Reimann verzog vom Strafraumeck knapp (2.), wurde wenig später nach langem Freistoß mit engem Körperkontakt am Abschluss gehindert und Sebastian Huth sperrte erst den Gegner weg und schoss dann aus dem Lauf haarscharf vorbei (8.). Anschließend kam eine lange Phase, in der beide Mannschaften mit dem Ball nichts anzufangen wussten. Das unterstrich auch die Argumentation der Spieler, die sich über Fehlpässe ärgerten oder sich die leichtere Variante mehrerer Spielzüge wünschten. In der 17. Minute machte es Hötensleben aber stark. Schön durchkombiniert kam Justin Ohnesorge zu einem guten Abschluss, schoss aber von der Strafraumgrenze knapp drüber. Wenig später packte Rico Wiedecke eine Granate aus, die Beisch im Flug zur Ecke faustete (20.). Auf der Gegenseite bereitete Philipp Charwat flach für Huth vor, der am kurzen Pfosten vorbei zielte (25.). Richtig Zwingendes war bisher nicht im Angebot. Zwingend unnötig war dann ein verhungernder Rückpass auf Torhüter Philipp Beisch, noch vom Missverständnis begleitet, denn Beisch kam dem langsamen Ball nicht entgegen. Ricardo Winkler nahm das Geschenk an, tanzte Beisch locker aus und brachte seinen SVH in Führung (32.). Für Wulferstedt wiederholte sich der Rückstand aus dem OSC-Spiel vor drei Wochen, der auf genau die gleiche Weise entstand. Das 1:1 noch vor der Pause gestaltete den Kabinengang dann etwas geschmeidiger. Den Ausgleich besorgte Sebastian Huth. Gedankenschnell lupfte er den Aufsetzer vor dem entgegenkommenden Hoffmann und der Ball tropfte sehenswert ins Netz herunter (43.).

Sebastian Huth setzt hier zum Lupfer an und trifft noch vor der Pause zum 1:1.

Lange dauerte es nach Wiederanpfiff nicht, da lag der SVH wieder vorn. Bei einer Aktion gegen Tobias Kittel im Strafraum waren sich Schiedsrichter-Assistentin Viola Dietel und ihr Spielleiter sofort einig und es gab Strafstoß. Laute Proteste waren nicht zu vernehmen. Beisch wehrte zwar den ersten Versuch von Ricardo Winkler ab, doch der Stürmer setze nach und brachte den freien Ball doch noch im Tor unter (53.). Wenig später konnte es 1:3 stehen, als Tobias Kittel auf und davon war, doch Beisch blieb einfach stehen und nahm Kittel den Ball vom Fuß (57.). Christian Reimann musste dann angeschlagen ausgewechselt werden. Mit einem Doppelwechsel durch die neuen Jahn und Zabel in der 58. Minute war auch endlich die Wulferstedter Wehrhaftigkeit zu sehen. Ein scharf einfliegender Schütze-Freistoß wurde von Jahn vor dem Tor knapp verpasst (62.). Ein Huth-Kopfball wurde von Hoffmann über die Latte gestreichelt (72.). In dieser latenten Druckphase erreichte Germania den erneuten Ausgleich, als eine Ablage von Huth im Strafraum eine perfekte Schussposition für Hannes-Willy Grzenda wurde, der aus sieben Metern einnetzte (81.). René Jahn freute sich schon über sein wuchtiges 3:2 per Direktabnahme, doch der Assistent hatte die Abseitsfahne gehoben und das Tor zählte nicht (86.). Nach der dreiminütigen Nachspielzeit beendete Schiedsrichter David Kawitzke das Spiel und hatte danach noch unnötig Arbeit, als er die unbegründeten Beschwerden des emotional skandierenden Philipp Beisch mit der Roten Karte bestrafte.

Germ. Wulferstedt: Beisch – Ilsmann, Matthias, Zacher, Schütze, Charwat, Grzenda, Kunze, Hintz (58. Jahn), Reimann (58. Zabel), Huth

SV Hötensleben: Hoffmann – Rudloff, Leonhardt, Burchhardt (80. Meyer), Wiedecke, Winkler (80. Schickerling), Domagala, J. Ohnesorge (74. Meßner), T. Kittel, F. Kittel, Peine

Tore: 0:1 Winkler (32.), 1:1 Huth (43.)., 1:2 Winkler (53. FE), 2:2 Grzenda (81.)

Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Philipp Beisch nach Abpfiff wegen Skandierens gegen den Schiedsrichter

Schiedsrichter: David Kawitzke, Frank Golla, Viola Dietel

Zuschauer: 124

 


 

 

 

Tore: 1:0 Jakobs (4.), 1:1 Ilsmann (17.)