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1. Herrenmannschaft 2019/20 - Landesklasse 3

(Aktuelles Mannschaftsfoto zur neuen Saison folgt !!)


1. Herren 2019/20
Hintere Reihe von links:
Co-Trainer Bodo Krenz, Teammanager Andreas Beusse, Eric Mann, Martin Ilsmann, Michell Rzehaczek, Julian-Michel Reschke, Daniel Brunke, Robert Dreyer, Hannes-Willy Grzenda, Christian Schütze, René Jahn, Trainer Stefan Mohr
Vordere Reihe von links: Philipp Charwat, Till Breitenbach, Leon Thiepold, Philipp Beisch, Steve Elle, Denny Herzberg
Es fehlen: Marcus Behrens, Christian Reimann, Pascal Kunze, Mannschaftsbetreuer Lars Hanisch


Bruch Cup 2020, Spiel um Platz 3

Donnerstag, 30.07.2020 - 19:00 Uhr

TSV Hadmersleben - SV Hötensleben 2:3 (2:2)

31.07.20 - Von Stefan Grimbach

Zwei Routiniers unter sich: Hadmerslebens Jan Kittelmann beim Kopfball, bewacht von Hötenslebens Abwehrchef Michael Peine. Foto: Ottfried Junge

Hötensleben sicherte sich durch einen knappen 3:2-Sieg den dritten Platz. Es war für den SVH ein ganz anderes Spiel als am Dienstag gegen Westerhausen. Hadmersleben machte es der Strauß-Elf durch den Fokus auf die Defensivtaktik schwer und wollte sich stärker zeigen, als noch im unausgegorenen Spiel gegen Wulferstedt. Das gelang dem TSV und so trugen beide Teams zu einem spannenden Spiel bei.

Zu Beginn mussten sich die Abwehrreihen noch etwas sortieren. Auch Hötensleben hatte ganz am Anfang Probleme, fing sich aber schneller und übernahm die Initiative. Hadmersleben setzte auf Sicherheit und bevorzugte die Konterrolle. Als Hötensleben das erste Mal frei durch kam, stand es auch schon 1:0. Hadmersleben bekam den Ball nicht raus und Justin Ohnesorge markierte den ersten Treffer des Abends (10.). Wahrscheinlich geblendet von der tief stehenden Sonne schob ein Hadmersleber unbedrängt Björn Ohnesorge den Ball in den Fuß. Der ließ sich frei aufs Tor zulaufend nicht zweimal bitten und netzte an Reiser vorbei zum 2:0 ein. Das schon nach 14 Minuten. Klare Sache - dachte man wohl. Doch der TSV kam zurück und erreichte bis zur Halbzeitpause den Ausgleich. Gammisch zirkelte einen Freistoß von der seitlichen Strafraumgrenze stark aufs Tor. Hoffmann erreichte den Ball in der Luft erst hinter der Linie. Der Assistent zeigte Tor an (1:2, 26.). Brieger hatte schon in der 29. Minute die riesen Chance zum Ausgleich. Schön durchgesetzt lief er in den Strafraum ein, sein Abschluss war dann aber zu harmlos für Hoffmann, der mit der Fußsohle klären konnte. Seine zweite Chance nutzte Brieger. Schön freigespielt lief er davon, setzte sich gegen Hoffmann durch und schob ins leere Tor ein (22.).

Nach Wiederanpfiff war der SVH wieder die aktivere Mannschaft. Man arbeitete am erneuten Führungstreffer, tat sich aber schwer dabei. Der entscheidende genaue Pass in die Tiefe fehlte oft, und Hadmersleben wehrte sich energisch. Ab der 60. Minute erhöhte Hötensleben den Druck. Eine „Fackel“ von Burchhardt parierte Reiser spektakulär. Björn Ohnesorge machte in dieser Druckphase mit seinem zweiten Treffer das 3:2 aus Hötensleber Sicht (68.). Hadmersleben hatte zuvor Foulspiel im Mittelfeld an Hewidli reklamiert. Der TSV hatte noch eine Kopfballchance durch Kittelmann, die Hoffmann abwehrte (71.). Die restliche Spielzeit verbrachte Hötensleben mit dem Auslassen bester Torchancen, die teilweise sehr schön herausgespielt waren. So blieb es beim knappen 3:2-Erfolg des SVH.

TSV: Reiser – Brieger, Pörner, Kittelmann, M. Bremer, Norman Zydorek, C. Bremer, Bunge, Graul, Gammisch, Märtens (König, Hewidli, Lange, Niklas Zydorek)

SVH: Hoffmann - Doerge, Rudloff, Künne, Brömse, Meßner, J. Ohnesorge, B. Ohnesorge, Peine, Domagala, F. Kittel (Burchhardt, Wiedecke, Winkler, Socola)

Schiedsrichter: Stefan Knorr, Jens Kamin, Sebastian Seibert

Zuschauer: 100


Bruch Cup 2020, Finale

Freitag, 31.07.2020 - 19:00 Uhr

Germ. Wulferstedt - SV Westerhausen 0 : 4 (0:1)

02.08.20 - Von Stefan Grimbach

Der SV Westerhausen ließ durch eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zum Dienstag gegen Hötensleben keine Zweifel zum auch in dieser Höhe verdienten Finalsieg aufkommen. Das Aufgebot des Verbandsligisten war im Vergleich zum Halbfinale kompletter und so brachten die hochmotivierten Jungs von Marco Wagner die einheimische Germania über 90 Minuten an die Grenze der Belastbarkeit.

Der Ehrgeiz war beiden Mannschaften ins Gesicht geschrieben. Es ging schon um was, ein Hauch von Prestige lag in der Luft. Sofort war Feuer im Spiel, es ging hin und her. Gerade in der ersten Halbzeit konnte der Landesklassist gegen den Verbandsligisten noch gut mithalten. Schritttempo und Konzentration waren extrem hoch. Das kostete Kraft gegen die athletische Wolfsberg-Elf. Ein Ilsmann-Schuss wurde knapp abgefälscht, früh gab es den ersten Eckstoß für Germania (2.). Für Westerhausen lenkte Neubauer eine Eingabe an den Pfosten (3.). Ab der 15. Minute steigerte Westerhausen den Druck weiter und kam zunehmend zu delikaten Chancen. Der agile Dean Justin Müller ließ sich nicht vom Ball trennen, schoss aber aus spitzem Winkel am langen Pfosten vorbei (19.). Wulferstedt hielt der gegnerischen Überlegenheit lange stand und fast deutete sich sogar ein 0:0 zur Pause an. Einen Entlastungsangriff fuhr Wulferstedt über Pascal Kunze. Sein starkes Solo mit tollem Abschluss bereinigte Keeper Silva Rios mit Faustabwehr (36.). In der 40. Minute dann doch das 1:0 für den Favoriten. Der Ball rutschte einem Wulferstedter Abwehrspieler in direkter Tornähe beim Klärungsversuch über den Schlappen und der jederzeit präsente Nick Schmidt brauchte den Ball nur noch über die Torlinie zu nicken. Jörg Zappe hielt fast mit dem Pausenpfiff einen Müller-Freistoß stark.

Die zweite Hälfte begann mit einer Großchance der Germanen: bei einem indirekten Freistoß im gegnerischen Strafraum blockte Westerhausen drei Schussversuche am Stück – der vielversprechendste war der letzte von Christian Reimann (50.). In der 58. Minute das 2:0 für die Wolfsberg-Elf. Das war sehr gut herausgespielt und erneut Nick Schmidt schob den Ball platziert in die Ecke. Lange sah es so aus, als würde es bei diesem 2:0 bleiben. Die Wulferstedter Jungs kämpften um jeden Ball und ließen in der Gegenwehr nicht nach. Spannend wurde es sogar, als Westerhausens Torhüter den Ball außerhalb des Strafraumes mit der Hand berührte. Eine Karte gab es nicht, dafür einen Freistoß aus guter Position, den Christian Schütze nicht an der Mauer vorbei bringen konnte (73.). Die Schusschance von Punken wurde geblockt (80.). Erst in den letzten zwei Minuten als Germania-Kapitän Martin Ilsmann schon verletzt den Platz verlassen hatte, verdoppelte der SVW seine Torausbeute. Rathsack hatte nach schönem Zuspiel genau die lange Ecke im Visier und traf auch dort hinein – gegen die Laufrichtung von Oliver Mantke (unhaltbar). Den Endstand markierte Schmidt völlig freistehend mit seinem dritten Treffer (90.). Danach pfiff der gute Schiedsrichter Nick Kahlert nicht mehr an.

Wulferstedt: Zappe (46. Mantke) – Behrens, Ilsmann, Kunze, Dreyer, Reimann, Brunke, Herzberg, Schütze, Charwat, Jahn (Reschke, Punken, Bawey, Haarstark)

Westerhausen: Silva Rios – Fricke, Stockhaus, Weber, Müller, Rathsack, Brahmann, Grund, Roldan Arias, Schmidt, Neubauer (Hägemann, Frye, Borges Carvalho, Marques Ribas)

Torfolge: 0:1, 0:2 Schmidt (40., 58.), 0:3 Rathsack (88.), 0:4 Schmidt (90.)

Schiedsrichter: Nick Kahlert, Jonas Pohl, Uwe Wille

Zuschauer: 252

 

Tore: 1:0 Jakobs (4.), 1:1 Ilsmann (17.)