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1. Herrenmannschaft 2019/20 - Landesklasse 3

1. Herren 2019/20
Hintere Reihe von links:
Co-Trainer Bodo Krenz, Teammanager Andreas Beusse, Eric Mann, Martin Ilsmann, Michell Rzehaczek, Julian-Michel Reschke, Daniel Brunke, Robert Dreyer, Hannes-Willy Grzenda, Christian Schütze, René Jahn, Trainer Stefan Mohr
Vordere Reihe von links: Philipp Charwat, Till Breitenbach, Leon Thiepold, Philipp Beisch, Steve Elle, Denny Herzberg
Es fehlen: Marcus Behrens, Christian Reimann, Pascal Kunze, Mannschaftsbetreuer Lars Hanisch


Landesklasse 3

Samstag, 30.11.2019 - 13:00 Uhr

Eintr. Osterwieck - Germ. Wulferstedt 2 : 0 (1:0)

01.12.19 - Von Stefan Grimbach

Wulferstedts Christian Schütze (links). hier noch vor 14 Tagen im Pokal-Derby beim SV Hötensleben, wurde Zeuge mehrerer Fehlentscheidungen beim letzten Saisonspiel 2019 in Osterwieck  Foto: Ottfried Junge

Stark ersatzgeschwächt holte Wulferstedt bei der favorisierten Heimmannschaft alles heraus und war in der zweiten Halbzeit sogar das bessere Team. Glückwunsch an die Eintracht, zu der seit Jahren auf und neben dem Platz gute Beziehungen bestehen, für den insgesamt nicht unverdienten 2:0-Sieg.

Hervorzuheben ist das Engagement des seit einem Jahr nicht im Tor gestandenen Oliver Mantke (ohne Spielpraxis). Das Spiel begann überraschend. Die ersten Ballpassagen gehörten der Germania. Als der Ball das erste Mal in der Wulferstedter Kette angelangt war, für den Moment der neuen Spieleröffnung mehrmals hin und her geschoben wurde, ging Osterwieck im entscheidenden Moment drauf und brach mit dem Ball durch. Oli Mantke traf bei der Rettungsaktion den Gegenspieler am Fuß. Es gab berechtigt Strafstoß. Torjäger Kevin Hildach ließ sich die frühe Gelegenheit nicht nehmen, verwandelte zum 1:0 (3.). Osterwieck blieb wegen der Erfahrungen der 5:6-Pleite der Vorwoche erstmal weiterhin verhalten. Wulferstedt war bemüht, kam aber in dieser Phase höchstens zu Halbchancen. Ab der 15. Minute begann der Chancenwucher der Hausherren. Gegen den besten Angriff der Liga lässt sich eben nicht alles verhindern. Das Verhindern erledigte die Eintracht dann selbst. Beste Chancen wurden zwischen der 16. und 23. Minute nicht genutzt, unter anderem ein Lattentreffer von Hildach aus acht Metern. Es hätte zu dieser Zeit 3:0 stehen können. Darin auch der Grund, warum der Sieg am Ende nicht unverdient war. Für Wulferstedt hatte Robert Dreyer mit seinem Risikoschuss vom Strafraumeck noch die beste Chance. Theuerkauf kratzte den Flachschuss mit Fingerspitzen um den Pfosten (24.). Knifflig wurde es, als der Ball zu Reimann durchgesteckt wurde und er frei auf das Tor zulief. Theuerkauf kam entgegen und hob bei der Klärungstat das Bein so unnatürlich, so dass sich der hinüberspringende Reimann durch den Tritt am Bein verletzte und zehn Minuten später ausgewechselt werden musste. Die Szene blieb unbewertet. Der eingewechselte Eric Mann machte für Reimann seine Sache vorn gut, spielte gefühlvoll die Pässe auf die Stürmerkollegen.

 

Die zweite Halbzeit hatte es in sich. Wulferstedt drehte auf und wurde die bessere Mannschaft. Elle nahm einen steil gespielten Ball direkt als Lupfer über den Keeper, doch der Ball prallte von der Lattenunterkante des Torwinkels zurück ins Spielfeld (56.). Es gab eine Kann- und eine Muss-Elfmetersituation für Germania. Beides sowohl von den fairen Osterwieckern, als auch vom anwesenden Staffelleiter genau so gesehen. Erst hielt ein Verteidiger den davoneilenden Steve Elle an Arm und Hand fest, der dadurch Tempo einbüßte und im Strafraum wohl etwas zu leicht fiel (52., der Kann-Elfmeter). Dann wurde der durchbrechende Herzberg vom herausstürzenden Keeper ungestüm gefällt (74., der Muss-Elfmeter). Doch es war nicht alles. Ein auch beiderparteilich gesehenes regelkonformes Tor von Herzberg wurde wegen angeblichem Abseits nicht gegeben (81.). Den Wulferstedter Spielern wurden reihenweise Gelbe Karten unter die Nase gehalten – ganze sechs. Ein Austausch war nicht gewünscht. Robert Dreyer sah nach der Aberkennung des Tores für seine natürliche Gefühlsregung gar Gelb-Rot. So erlebte das Spiel unter den Augen des Staffelleiters ein unnötig emotionales Ende. Osterwieck hatte in der langen Nachspielzeit dann auch noch toremäßig mit dem 2:0 durch Hildach endgültig das bessere Ende für sich (90.+5).

Wulferstedt: Mantke – Ilsmann, Behrens, Grzenda, Reschke, Dreyer, Rzehaczek, Schütze, Reimann (43. Mann), Elle, Herzberg

Tore: 1:0 Hildach (FE, 3.), 2:0 Hildach (90.+5)

Schiedsrichter: Peter Dännhardt, Stefan Wunder, Rainer Burow

Zuschauer: 78


 


 

 

Tore: 1:0 Jakobs (4.), 1:1 Ilsmann (17.)