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1. Herrenmannschaft 2017/18 - Landesklasse 3

1. Herren 2017/18

 

Hintere Reihe von links: Torsten Haberland, Robert Dreyer, Julian-Michel Reschke, Christian Schütze, Daniel Brunke, Kevin Zimmermann, Nils Schellhase, Kevin Kassebaum
Mittlere Reihe von links: Robert Köhler, Trainer Marco Wagner, Co-Trainer Stephan Kobert, Fabian Dilge, Sebastian Stadler, Philipp Charwat, Martin Ilsmann, Michel Rzehaczek, Leon Thiepold, Betreuer Lars Hanisch, Teammanager Andreas Beusse
Vordere Reihe von links: Jan Bunge, Yves Reiser, Till Breitenbach, Jan Baumert, Christian Jaffke, Phillip Nuraj, Hannes Willy Grzenda, René Jahn
Es fehlen: Jan-Marcus Reschke, Vincent Willenius, Philipp Beisch, Oliver Mantke, Christian Reimann, Sebastian Nowack, Timo Wagner

 


Kreispokal-Finale

Freitag, 08.06.2018 - 18:30 Uhr

Ummendorfer SV - Germ. Wulferstedt 4 : 1 (0:0)

09.06.2018 - Von Stefan Grimbach

Wie in dieser Szene liefen die Ummendorfer (hier Eike Pitschmann) den Wulferstedtern (Sebastian Stadler) in der ersten Halbzeit nur hinterer. Wulferstedt machte aus der Überlegenheit keine Tore.  Fotos: Ottfried Junge

Wulferstedt erlebte die grausame Seite des geliebten Fußballsports an einem schmerzlichen Finalabend. Nach klar überlegen geführter erster Halbzeit war eine so deutliche Niederlage nicht zu erwarten. Nur ansatzweise lässt sich erklären, wie das souveräne Spiel der Wulferstedter so kippen konnte, dass Ummendorf drei Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit 2:0 führte.

Mentalität, Leidenschaft und Mut der Germanen waren größer. Aber auch taktische Prinzipien waren der Grund, warum Wulferstedt von Anpfiff an das Spiel gestaltete. Ummendorf war auf die Konterrolle bedacht. In dieser blieb der USV die gesamten ersten 45 Minuten passiv, blass und behäbig. Nicht eine Chance aus dem Spiel bot sich der Sacher-Elf. Nur bei den (wenigen) Eckstößen des USV war Vorsicht geboten. Ganz anders die Wulferstedter. Sie waren spritziger, nutzten die Räume auf dem großen Platz zu ihrem Vorteil, gewannen die Zweikämpfe im Mittelfeld und räumten hinten das Meiste ab. Vorn ergaben sich Chancen, von denen mindestens eine hätte verwertet werden müssen. Beim direkt kommenden Eckstoß von Stadler, den Deumeland gekonnt über die Latte wischte, verriet der USV-Keeper seine starke Form (13.). Dann dribbelte sich Kapitän Martin Ilsmann bis zur Grundlinie durch, seine Eingabe wurde abgefälscht, Routinier Eike Pitschmann klärte gerade noch vor dem einschussbreiten Stadler (18.). Die größte Chance hatte Robert Dreyer. Von Jahn toll freigespielt zog Dreyer entschlossen ab, doch Deumeland verkürzte den Winkel und konnte den Schuss noch an die Latte abfälschen (30.).

Die größte Chance: dem Schuss von Robert Dreyer (rechts) entgegnet der beste Ummendorfer, Torhüter Deumeland, mit einer tollen Reaktion. Er lenkte den Ball noch an die Latte und trug dazu bei, dass sein USV die ersten 45 Minuten gegen klar bessere Germanen schadlos überstand.

Die Germanen waren spielerisch klar besser. Das Chancenplus vermittelte Sicherheit, doch Aufwand und Wille wurden nicht durch ein Tor belohnt. Zwei Ereignisse vor der Pause könnten die spätere Wende erklären: Ilsmann wurde beim Zweikampf vom Fuß des Gegenspielers am Kopf getroffen. Die Benommenheit des Kapitäns zog eine längere Behandlung nach sich. Es ging aber weiter für ihn. Wenig später erwischte es auch Abwehrchef Kevin Zimmermann beim Zusammenprall mit dem eigenen Keeper. Die Schulter war schwer betroffen und es schien für Zimmermann nicht weiter zu gehen. Mit dieser Vorahnung ging es in die Pause.

Turm in der Schlacht: Wulferstedts Kevin Zimmermann gewinnt auch dieses Kopfballduell. Als Zimmermann sich verletzte, war das Spiel der Germanen nicht mehr das Selbe.

Hoffnung und Erstaunen zunächst unter den zahlreichen Germania-Fans, als Zimmermann wieder mit aus der Kabine kam. Beim ersten Ummendorfer Angriff gleich nach Wiederanpfiff war die Abwehr überhaupt nicht im Bilde. Nachdem die erste Situation nur halbherzig geklärt werden konnte, wurde der Ball wieder scharf gemacht und Krause war mit einem Kopfball auf die kurze Ecke erfolgreich (46.). Schnell schütteln und weiter geht’s, dachten sich wohl die meisten Wulferstedter Anhänger angesichts der bisher starken Leistung ihrer Mannschaft. Doch keine zwei Minuten später Fassungslosigkeit: Eine weitere schlechte Abwehraktion, die überhaupt nicht zum bisherigen Spiel passte, brachte Heimrath aus 18 Metern in Schussposition. Er hielt einfach drauf, der Ball schlug zum 2:0 ein (48.). Marco Wagner reagierte sofort. Max Stadler und Christian Schütze kamen, wenig später auch Eric Mann. Wulferstedt kam aber nicht mehr dazu, dem USV entscheidend weh zu tun. Im Gegenteil: Jetzt war für die befreiten Ummendorfer jeder Schuss ein Treffer. Wieder konnte nicht resolut geklärt werden, so dass Heimraths Schuss noch abgefälscht zum 3:0 ins Tor trudelte (62.). Das 4:0 besorgte Keber mit einem Flachschuss in die Ecke (75.). Christian Schütze traf zwar noch zum 1:4, was an den Verhältnissen aber nichts mehr änderte. Philipp Charwat, der auf der Torlinie klärte, verhinderte gar noch Schlimmeres (86). Auch Sommermeyer nahm es nicht mehr so genau, hämmerte den Ball freistehend an das Torgebälk.

Glückwunsch an den USV, dem es gelang, den Pokalsieg des Vorjahres zu verteidigen. Der Grundstein dafür wurde in der ersten Hälfte gelegt, wo die Weste der Ummendorfer gegen einen besseren Gegner sauber blieb. Dass man dann im richtigen Moment da ist und kleinste Fehler bestrafen kann, ist die ausschlaggebende Stärke der Sacher-Elf.

Ummendorf: DeumelandPitschmann, Heimrath, Gruhle (61. Keber), F. Köhler, P. Burger, Kaiser (77. C. Burger), M. Köhler, Eheleben, Krause (73. Happe), Sommermeyer

Wulferstedt: Beisch – Ilsmann, Zimmermann (54. Schütze), Grzenda (50. M. Stadler), Brunke, Dilge, Charwat, Dreyer (61. Mann), Jahn, S. Stadler, Reimann

Tore: 1:0 Krause (46.), 2:0, 3:0 Heimrath (48., 62.), 4:0 Keber (75.), 4:1 Schütze (83.)

Schiedsrichter: Thomas Krugel, Leon Kocherscheid, Jonas Böttger

Zuschauer: 555

 


 


 


 


 


 


 

 

Tore: 1:0 Jakobs (4.), 1:1 Ilsmann (17.)