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1. Herrenmannschaft 2020/21 - Landesklasse 3

1. Herren 2020/21
Hintere Reihe von links:
Daniel Brunke, Hannes-Willy Grzenda, Martin Ilsmann, Robert Dreyer, Sebastian Huth, Christian Reimann, Oliver Bendler (sportlicher Leiter)
Mittlere Reihe von links: Teammanager Andreas Beusse, Betreuer Lars Hanisch, Julian Michel Reschke, Tim Haarstark, Christian Schütze, Steffen Zacher, René Jahn, Christian Punken, Marcus Behrens, Trainer Patrick Horn, Co-Trainer Bode Krenz

Vordere Reihe von links: Chris Bawey, Philipp Charwat, Oliver Mantke, Denny Herzberg, Manuel Zabel

Es fehlen: Pascal Kunze, Philipp Beisch, Jörg Zappe, Eric Schmidtke



Landesklasse - 4. Spieltag

Samstag, 19.09.20, 15:30 Uhr

Germ. Wernigerode - Germ. Wulferstedt 5 : 2 (3:0)

20.09.20 - Von Stefan Grimbach

Den Ball im gegnerischen Tor, wie hier durch Christian Reimann (Nr. 7) im Spiel gegen Langenstein, sahen die Wulferstedter Fans in Wernigerode leider nicht so oft. Mit 2:5 musste sich Wulferstedt geschlagen geben. Foto: Ottfried Junge

Wulferstedt hat es am vierten Spieltag mit einer 2:5-Niederlage am Wernigeröder Kohlgarten derbe erwischt. Viele Argumente hat man da eigentlich nicht. Doch Trainer Patrick Horn hatte welche, und diese auch zu Recht: „Ich kann der Mannschaft heute keinen Vorwurf machen, bin mit dem Spiel der Jungs zufrieden. Wir bekommen die ersten Tore überraschend und zum völlig falschen Zeitpunkt. Innerhalb zwei Minuten liegen wir 0:2 auswärts hinten. In der zweiten Halbzeit spielen wir auf ein Tor, auch beim 0:4 stecken wir nie auf, kommen aber gegen die unglaubliche Effektivität der Wernigeröder nicht an.“ Was er da meint, sahen auch die meisten mitgereisten Zuschauer so. Das Wulferstedter Spiel war zu keinem Zeitpunkt schlecht. Die wenigen Fehler wurden aber knallhart bestraft. Jeder Harzer Schuss war ein Treffer, so muss man es sagen. Gratulieren muss man Wernigerode für die neue Zusammenstellung der Mannschaft, allen voran des neuen auffälligen Angreifers Luran-Zarin Engelhardt, der heute den Unterschied machte und man gespannt sein darf, wie lange er zu halten ist.

Einige Minuten zu Beginn waren taktisch mit Vorsicht geprägt. Ab der siebenten Minute übernahm Wulferstedt die Kontrolle. Die Räume waren sehr gut aufgeteilt, der Ball lief und die Annäherung an das gegnerische Tor gelang immer besser. Es sah gut und diszipliniert aus, was die Mannschaft bot. Wernigerode gelang bis dahin nichts. Bälle nach vorn verfehlten ihr Anspiel – die klassische Ratlosigkeit. Robert Dreyer hatte einen Riesen auf dem Fuß, als er nach Eckstoß den Ball vor seinen Füßen fand und drei Meter vor dem Tor eine Sekunde zu lang zögerte. Sein Schuss konnte abgeblockt werden (9.). Knapp war dennoch der im Gegenzug folgende Kopfball von Perplies knapp über die Latte. Bis zur 20. Minute wurde Wulferstedt gefährlicher. Aus dem Nichts plötzlich die Führung für Wernigerode. Nach Ballverlust im Mittelfeld war Engelhardt plötzlich durch, ließ Mantke aussteigen und schob ins leere Tor ein (20.). Die Gäste antworteten sofort: Herzberg spielte Reimann an, der aber knapp verzog (21.). Keine 60 Sekunden später wieder Riesenjubel der Harzer. Perplies war nach einer Unentschlossenheit nicht vom Ball zu trennen, suchte sich am Sechzehner die Lücke und schoss konsequent ein (22.). Darauf folgte die dritte gute Chance der Wulferstedter: Grzenda schickte Herzberg steil, doch der Torhüter wischte dessen Flachschuss mit der Innenhand um den Pfosten (28.). Fast mit dem Pausenpfiff gab es noch einen Foulstrafstoß, zu ungünstigster Zeit. Straub vollendete sicher zum 3:0.

Motiviert und mit dem Willen, noch etwas zu ändern, begann die auswärtige Germania die zweite Halbzeit. Ein wuchtiger Jahn-Schuss wurde erneut gehalten (47.). Feldspieler Daniel Michaelis im Wernigeröder Tor machte seine Sache ausgezeichnet. Das Spiel lief nur in eine Richtung. Es passte zu diesem Tag, dass der erste Konter der zweiten Halbzeit über den schnellen effektiven Engelhardt erneut Torjubel auslöste (4:0, 53.). Durch einen Handelfmeter sorgte René Jahn für Ergebniskorrektur (1:4, 61.). Mehr war es sicherlich nicht mehr, da ja das 0:4 zuvor fiel und sicher eine Vorentscheidung war. Horn versuchte nochmal alles, schickte Sebastian Huth vorn hinein, der auch gleich mit sattem Schuss knapp über das Tor schoss (78.). Doch am verdienten Sieg der Gastgeber gab es nichts mehr zu rütteln. Routinier Plowas legte sogar noch einen drauf (83.). Christian Schütze antwortete nochmal mit dem 2:5 kurz vor dem Ende (86.). So reihte sich das Wulferstedter Ergebnis in die überraschenden Spielstände der anderen Partien an diesem Spieltag ein. Die Liga steckt diese Saison voller Überraschungen.

Wulferstedt: Mantke – Ilsmann, Behrens, Grzenda, Dreyer, Reimann, Herzberg (32. Kunze), Schütze, Charwat, Jahn (62. Huth), Zabel

Tore: 1:0 Luran-Zarin Engelhardt (20.), 2:0 Nicolas Perplies (22.), 3:0 Jan-Niklas Straub (FE, 45.), 4:0 Luran-Zarin Engelhardt (53.), 4:1 René Jahn (HE, 61.), 5:1 Mateusz Plowas (83.), 5:2 Christian Schütze (86.)

Schiedsrichter: Mike Feller

Zuschauer: 90

 


 

 

 

Tore: 1:0 Jakobs (4.), 1:1 Ilsmann (17.)